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Die Verschweizerung des Thurgaus. Von den habsburgischen zu den eidgenössischen Vögten

Der Thurgau wird 1460 von den Eidgenossen erobert. Das Ereignis ist einschneidend. Drei Jahrhunderte lang regieren die Schweizer Landvögte auf Schloss Frauenfeld. Warum man diese als Langfinger beschimpfte und weshalb der Thurgau Untertanengebiet wurde, erläutert der Historiker Peter Niederhäuser an seinem Abendvortrag im Historischen Museum Thurgau.

Der Einmarsch der Eidgenossen hat den Thurgau nachhaltig verändert und geprägt. Die Herrschaft der Habsburger bricht zusammen und Klöster und Adlige sowie die Stadt Konstanz zanken sich um die Macht vor Ort. Die Eidgenossen bemühen sich fortan um eine Bereinigung der verworrenen Situation.

Langfinger und Untertanen

Der schwäbisch-schweizerische Krieg von 1499 bringt eine erste Klärung. Das wichtige Landgericht kommt unter der eidgenössischen Hoheit nach Frauenfeld und eine Reihe von Verträgen sichern ihnen den Vorrang.

Wie mächtig die eidgenössischen Vögte auf Schloss Frauenfeld sind, wie stark sie von ihrer Stellung profitieren und was es mit den langen Fingern der Thurgauer auf sich hat, veranschaulicht der Historiker Peter Niederhäuser in seinem Abendreferat Der aufschlussreiche Vortrag zum Jahresprogramm des Historischen Museums Thurgau «Bartli & Most. Landvögte im Thurgau» findet am 9. Mai 2019 um 18 Uhr im Gerichtssaal von Schloss Frauenfeld statt und wird mit einem Apéro abgerundet. Der Eintritt ist frei.

Darstellung von Frauenfeld zur Zeit der Eroberung durch die Eidgenossen 1460.
Darstellung von Frauenfeld zur Zeit der Eroberung durch die Eidgenossen 1460.

Veranstaltungsort

Schloss Frauenfeld
8500  Frauenfeld

Allgemeine Angaben

Tel. +41 58 345 73 80
historisches.museumNULL@tg.ch
https://historisches-museum.tg.ch

Organisation

Historisches Museum Thurgau